die story zum film

Eine kleine Kirchengemeinde bekommt Post von ihrem Gründer. Die Mitglieder sind zunächst verwundert als der Pfarrer den Brief vorliest, da es doch schon 2000 Jahre her ist, dass der Gründer auf der Erde lebte. Jetzt möchte er die Gemeinde an Weihnachten besuchen. Der Pfarrer beauftragt Peter Christmann damit, den Besuch des Gründers zu organisieren. Peter ist ein verantwortungsbewusster und ordentlicher 50-jähriger Single. In der Rolle des Organisators geht er voll auf.

Am 1. Advent ist es schließlich soweit, Peter hat alles bestens vorbereiten lassen, die Gemeinde wartet gespannt - und tatsächlich, der Gründer taucht auf. Allerdings ist dieser so ganz anders als die Leute ihn sich vorgestellt hatten. Er hält nicht viel von kirchlichen Ritualen und auch für den von Peter so perfekt geplanten Eröffnungsgottesdienst scheint er nicht viel übrig zu haben. Stattdessen geht er mit einem Teil der Gemeinde in eine benachbarte Kneipe. Peter bleibt verdutzt zurück. Später quartiert sich der Gründer dann ausgerechnet bei Peter ein und stellt sein geordnetes Leben mächtig auf den Kopf.

Mit der Zeit wird der Gründer immer bekannter und spricht oft zu Menschen in Einkaufsstraßen oder Parks. Er vollbringt auch einige Wunder, die Peter aber immer verpasst, weil er gerade woanders oder mit seinen Planungen beschäftigt ist. Dabei würde Peter auch gerne endlich ein Wunder live miterleben. Er ist frustriert. Und obwohl er und der Gründer Freunde werden, geht im die unkonventionelle Art des Gründers immer mehr auf die Nerven. Mit jeder Begebenheit wird er wütender. Schließlich platzt ihm der Kragen. Er betrinkt sich und belästigt im alkoholisierten Zustand eine weibliche Bekannte aus seiner Gemeinde. Für Peter, der bis dahin das Vorbild in der Gemeinde war, bricht eine Welt zusammen. Er isoliert sich. Um seiner Scham und Einsamkeit zu entfliehen, beschließt er wegzugehen. Doch jemand klopft eindringlich an der Eingangstür. Es ist der Gründer. Doch wird Peter öffnen?